Die Geschichte der Kirche zum Heiligen Kreuz und des Heiligen Vasile auf Calea Victoriei Straße

Istoricul bisericii Sfintei Cruci si a Sfântului Vasile cel Mare de pe Calea Victoriei

Die erste Kirche wurde hier im 18. Jh. oder sogar früher, wahrscheinlich aus Holz gebaut, in einer Umgebung aus Wäldern und Seen, im Vorort, der später auch den Namen St. Vasile tragen wird und sich auf Podul Mogosoaiei Straße befand, Straße die heutzutage als Calea Victoriei bekannt ist und an die Heimkehr und den Vorbeigehen der rumänischen Armee am Portal der Kirche erinnert, die siegend aus dem Unabhängigkeitskrieg von 1877 sowie aus den beiden Weltkriegen zurückkehrten.

Es ist bekannt, dass die Mauern der Kirche schon ab 9. Januar 1804 existierten, Tatsache die nicht nur in der Katagraphie der Stadt Bukarest vorkommt, sondern auch in der aus 1810 urkundlich erwähnt ist. Etwas später, 1813 wird eine Katagraphie der St. Vasile Kirche auf Podul Mogosoaiei Straße erstellt, in der, ähnlich wie in einem Inventar, Objekte der Kunst und des Patrimoniums der Kirche eingetragen wurden. Diese, mit kirilischen Buchstaben geschriebene Katagraphie, befindet sich in der Archiv der Rumänischen Akademie im rumänischen Manuskript 661, Seite 52 recto. Am 7. November 1815 wurde die Kirche des Marcuta Klosters zugeordnet. Am 14 März 1816 wurde das auch vom Fürsten hoheitlich gemacht. Ab 1815 datiert der silberne Umschlag, vergoldet im Jahre 1852 für eine Ikone mit Jungfrau Maria, damals eine angesehene Wunderikone. Wenn hier schon ab dem 18. Jh. eine Holzkirche auf einem Feld, umringt mit Gewässern und Sümpfe und wenig bevölkert, existierte, geeignet eher eines älteren Kloster in der Nähe von Codrii Vlasiei, so wie es auch Nicolae Stoicescu und Nicolae Iorga erwähnen, so ist es dann möglich, dass diese Kirche ein kleines Mönchkloster am Rande der ehmaligen Stadt Bukarest war. Möglicherweise hatte sie Verbindungen mit dem heiligen Berg Athos oder von einem Bojar oder Fürsten mit heiligen Reliquien beschenkt. Als Beweis in diesem Sinne steht der Tabernakel in Form eines Evangeliarumschlag mit griechischer Beschriftung und Silberhandwerk in dem üblichen athonischen Typus des 17. Jh., das Teile aus den sechs Heiligen und ein Stück aus dem heiligen Lebensspenden Holz des Heiligen Kreuzes enthält.

Ab dem Jahre 1828 datiert auch der Brief des Priesten Trandafir an den bevollmächtigten Presidenten der Valachei und Moldavien Diwan, in dem die zwei Läden vor der Kirche abverlangt werden, Tatsache die auch die Existenz dieser Kirche bestätigt, gemäß der Informationen gefunden vom Priester Dumitru Vâlcu, ehemalige Priester der Kirche, nach 1959.

Die Kartographie der Stadt Bukarest von 1838, Seite 324, berichtet über den Vorort St. Vasile, das gelb bestrichen war. Diese Farbe zeigt, dass die bedeutende Rolle des heiligen Gotteshauses, nämlich als Zentrum des städtischen Lebens in der Umgebung, auch den Namen des Vorortes gegeben hat.Dieselbe Kartographie zeigt, dass im Vorort namens St.Vasile wohnten auch der Beichtvater Paraschiv, Podul Mogosoaia Straße, Seite 326, Priester Popa Petre, Podul Mogosoaia Straße, Seite 336 nr. 2152, Diakon Pana, Podul Mogosoaia Straße, Seite 347 nr.2218.

In dem Bericht der Kommision des heiligen Synods der rumänischen orthodoxen autokephalen Kirche für die Gründung der städtischen und ländlichen Kongregationen, Bukarest 1888, Typographie der kirchlichen Bücher, auf der 2. Seite - Plasa de Sus, steht bei Nr. 5 die Kongregation Amza mit folgenden Filialen: St. Vasile Kirche, St. Nicolae (Tabacu) Kirche und die Kapelle St. Ion Moldoveni. Ab dem Datum war die Kirche nicht mehr dem Kloster Marcuta zugeordnet, wurde also eine Gemeindekirche, diese Tatsache erfogte entweder nach dem letzten Wiederbau von Toma Balta (1847) oder später infolge der Impropriation der Kirchengütern, im Jahre 1860, zur Zeit des Fürstentums von Alexandru Ioan Cuza oder einer kirchlichen Verwaltungsreform.

Die zweite Kirche wurde bei dem Erdbeben von 1838 zerstört und 1847 in einer neuen Form wiedergebaut, gemäß der Pisanie, die mit kirilischen Buchstaben geschrieben ist und auf der rechten Wand des Pronaos steht.

“Diese heilige und göttliche Kirche, wo der Namenspatron Vasile cel Mare gepriesen wird, Bischof von Capadocia, ist wiedergebaut worden mit dem größten Teil der Aufwandes durch den Beitrag von dem verstorbenen Stifter der Kirche Toma Balta, unter dem Fürsten Gheorghe Dimitrie Bibescu, mit dem Pastor, den Metropolit, Neofit der II. im Jahre 1847."

“Aceasta sfânta si dumnezeiasca biserica unde sa praznuieste hramul ierarhului Vasile cel Mare, episcopul Capadocii, s-au zidit din nou cu cea mai mare parte a cheltuielii raposatului caminar Toma dupa legatul sau în locul altei biserici, în zilele mariei sale preaînaltatului domn Gheorghe Dimitrie Bibescu, pastor fiind Preasfintitul Mitropolit Neofit al-II-lea – anul de la mântuireaa lumii 1847, septembrie."

Um 1874 werden im hinteren Hof der Kirche ein paar Zimmer für den Pfarrer und für den Kirchdiener auf Kosten von Elena Filipescu, Angehörige der großen Familie Filipesti, eingerichtet. Diese fromme Christin, die aus einer bojarischen Familie stammte und auch auf Podul Mogosoaiei Straße wohnte, ließ noch dazu, auf Grund eines Testaments, eine jährliche Spende für die Kirche St. Vasile in Höhe von 8000 Lei, von denen 100 lei dem Pfarrer gegeben wurden und der Rest des Geldes für die Reparation und Versorgung der Kirche benutzte.

Ab 1902 wird innerhalb der Staatsarchive ein Wareninventar als Manuskript eingelagert, das alle transportable und nicht transportable Waren enthält, die in der Zeit der Kirche St. Vasile gehörten.

Im Jahrbuch, das 1909 von dem Erzbischofssitz herausgegeben wurde, stand, dass bei der Kirchgemeinde St. Vasile der Priester Marian Vasile diente und dass die Kirchgemeinde 171 Familien zählte, insgesamt 600 Seelen.

Dank der Spende von Elena und Al. Filipescu ist es den Priestern gelungen die Kirche instand zu halten und sie mehrmals zu reparieren und der Fond von 1941 zeigte, gemäß des Jahrbuches des Erzbischofssitzes Bukarest, dass : 45.083 Lei Geldschwemme von den vergangenen Jahren waren, 6.500 Lei unveräußerlicher Fond aus der Spende von Al. Filipescu und 3.800 Lei Aktien waren. Zu der Zeit zählte die Bibliothek 115 Bände und Gemeindepriester war Zamfir St. Popescu, ehmalige Diakon der Patriarchalen Kathedrale und Leiter des Heiligen Synods, in der Kirchengemeinde waren 200 Familien, cca.800 Seelen. Das Vorhandensein der Kirche ist auch durch weitere Inventaren belegt: erwähnenswert in diesem Sinne ist das in der Archiv des Heiligen Synods stehende Inventar für das Jahr1959, sowie das aus 1969 des Kirchenbeziks Nr.2 Bukarest.

Die Kirche wurde 1889 und 1897 repariert und dann "Im September 1911 wurden radikale Sanierungsarbeiten an dieser Kirche durchgeführt. Kirchenvorsteher waren Pfarrer V. Marian, Teodor Grigoriu und Constandin Tomescu mit der Hilfe der Gemeindemitglieder und des Rathauses Bukarest", laut der Pisanie beim Eingang der Kirche. Unter den Stiftern der Kirche werden auch Toma, Elena, Luxandra, Neca, Dumitru, Voica, Tudora erwähnt, Namen, die auch in der Marmorpisanie an der Proskomide im Heiligen Altar zu finden sind. Die Sanierungsarbeiten wurden weiter angehalten, 1922, 1925-radikale Sanierung, 1930, 1938, 1959, 1960 und neulich, beginnend mit dem Jahre 2001 mit der Unterstützung mehreren großzügigen Gemeindemitglieder, durch Initiative von dem Priester Andreana Petru wurde die Kirchenmalerei gewaschen, die Ikonostase restauriert, das Feinsteinzeug auf den Fußboden der Kirche montiert, das Erwärmungs-und Kühlungssystem installiert sowie einen neuen Kandelaber gekauft und einen neuen Glockenturm gebaut und andere Erhaltungs- bzw. Erneuerungsarbeiten durchgeführt.

Seit dem Jahr 2008 hat man neue Restaurationsarbeiten an dem Patrimonium der Kirche angefangen durch die Investur des neuen Pfarrers, Pf. Dr. Cristian Trandafir. So wurde durch die Initiative des Gemeindepfarrers einen Leuchter für die Kerzen in der Mauer gebaut, der von der Architektin Alexandru Cornelia entsprechend dem architektonischen Stil der Kirche entworfen wurde. Die Mehrheit der Ikonen des Kirchenpatrimoniums hat man auch mit Hilfe der Gemeindemitglieder im Rahmen des Projektesb "Such dir einen Heiligen als Freund!Adoptiere eine Ikone." Mit Unterstützung einiger Wohltäter hat man auch einen Platz in der Kirche (rum. pangar) eingerichtet wo die Gläubigen verschiedene Kultgegenstände und Bücher kaufen können, außerdem hat man zwei Ikonostasen gebaut, neu skulptiert und mit Goldblättchen geschmückt um zwei der wertvollsten Ikonen der Kirche zur Verehrung zu stellen. Man hat auch eine andere ältere Ikonostase restauriert, sowie die Malerei und den Umschlag der Ikone mit der Heiligen Jungfrau Maria. Dabei wurde auch ein Sakramenthäuschen gebaut um darin das Lebensspendende Holz der Heiligen Kreuz und das Heilige Reliquiar zu stellen, das in dem silbernen mit Edelsteinen geschmückten Umschlag des Evangeliums zu finden sind. Es wurde auch ein hölzernes Baldachin gebaut, skulptiert und mit Goldblättchen geschmückt für die Einrichtung des Tabernakels für Gebet und Verehrung; zudem durch die Initiative des Pfarrers Christian und mit der Einsegnung vom Patriarch Pfarrer Daniel wurde der Kirche den zweiten Namenspatron verliehen,nämlich Die Erhöhung des Heiligen Kreuzes, das am 13. und 14. September feiert, aufgrund des Vorhandensseins hier eines Stückchen aus dem Lebensspendenen Holz des Heiligen Kreuzes. Mit dieser Gelegenheit hat man am 13. September eine jährliche Pilgerreise organisiert, die nach der Gebetswache stattfindet. Man ging mit dem Holz des Heiligen Kreuzes bis zum Nicolae Iorga Park, wo man ein 3 Meter hohes Kreuz aus Wratza Stein fest montierte und am 13. September 2011 wurde es vom Erzbischof Varsanufie, Vicar des Bukarester Erzbischofsitzes auch heilig gesprochen. Das Steinkreuz aus dem Nicolae Iorga Park hat eine dreifache Bedeutung: erstens belegt es die Existenz eines Stückchens aus dem Lebenspendenden Holz des Heiligen Kreuzes in der Nähe liegenden St. Vasile cel Mare Kirche, ein Ort wo die Pilgerfahrt jedes Jahr am 13 September gehalten wird, zweitens ist es dem großen Historiker Nicolae Iorga gewidmet, der einen tragischen Tod hatte, drittens, es erinnnert uns an das Opfer der rumänischen Soldaten im Unabhängigkeitskrieg 1877 und in den zwei Weltkriegen, da sie am Eingansweg der Soldaten in die Stadt stand.

Vebunden mit dem Heiligen Kreuz hat man im Kirchenhof ein Kreuz aus Holz errichtet, da man bei der Altbausanierung und bei dem Ausbau der Kanalisation in dem Pfarrerhaus ein anderes Steinkreuz mit kirilischen Buchstaben entdeckte. Dieses Kreuz ist mit der Spende von dem Kirchenvorsteher Gabriel Petre und seiner Familie gebaut worden und hat auch eine dreifache Bedeutung:erstens belegt es die Existenz eines Stückchens aus dem Holz des Heiligen Kreuzes, zweitens ist es den rumänischen Soldaten gewidmet, die siegend aus dem Krieg gekommen sind und somit auch diese Straße den Namen Calea Victoriei, Siegstaße trägt, drittens erwähnt es lobend alle Stifter und Wohltäter der Kirche, die früher hier auch begraben wurden und deren Gräben nicht man erkennt. Immer mit der Hilfe des Kirchenvorstehers hat man das Kreuz im Heiligen Altar restauriert, ein Patrimoniumgegenstand aus dem 19.Jh.

Die Hauptsache bestand in der Entfaltung und Ausführung der Eigentumsurkunden der Kirche als Folge einer langen Archivforschung und Arbeiten, die drei Jahre dauerten und vor Gericht präsentierte, mit der Unterstützung von Luiza Maria Popescu, die auch bei der Stiftung des Kreuzes in Nicolae Iorga Park beigetragen hat. Es wurden auch andere wichtige Wiederherstellungsarbeiten durchgeführt, indem man das Heilige Alter, sowie das Dach, die Fassade renovierte und die Kanalisation für das Regenwasser herstellte. All diese Arbeiten werden auch in der Zukunft eine Priorität sein, sie umfassen die Rehabilitation der Kirche, als wichtiger Kultraum, das ringsum des Heiligen Kreuzes Jusus Christus glänzen muss.

Objekte der Kunst und Patrimonium

Von der Architekturher her gehört dieses Heiligtum dem rumänischen Brâncovenesc-Stil, mit Dreikonchenanlage (29.4 x 12.2 Meter), mit drei Absiden. Die äußere Abside des Altars ist polygonal und oval im Inneren während die äußeren, seitlichen Absiden rechteckig und oval sind, leicht nach innen geschaufelt. Die Kirche hat auch eine kleine Eingangsterrasse, die mit einem Giebel und einer Arkade, gestützt auf paarigen Säulen, versehen ist. Oberhalb der Eingangsterrasse befinden sich drei Rossetten mit Glasscheiben, die an den okzidentalen, architektonischen Stil erinnert. Der Naos und der Pronaos bilden zusammen den Unterbau der Kirche.Oberhalb des Pronaos, beim Eingang, hat man einen sogenannten "cafas" gebaut, der von zwei Säulen gestützt ist. Auf der Wand, die nach Norden zeigt, steht eine kleine Kanzel in den selben Farben wie die Ikonostase geschmückt, nämlich weiß und gold.

Das Innere der Kirche ist 1889 von dem Maler Anton Serafim (1838-1911)gemalt worden. Anton Serafim war ein Mönch beim Kloster Caldarusani, Nachwuchs der Malereischule des Klosters, wo zehn Jahre früher auch Nicolae Grigorescu in seiner Jugend zu malen begann.Tatsache ist, dass der Stil der Malerei dem Grigorescu sehr ähnelt, da dieser in gewissen Maßen auch eine Epochentendenz veranschaulicht, trägt aber nicht die Sensibilität und Genauigkeit des großen Meisters Grigorescu. In die vorderste Reihe der großen Maler der Caldarusani Malerschule gehört auch Anton Serafim, auf dem dritten Platz. In unserer Kirche befinden sich auch andere Meisterwerke von Anton Serafim, Malerei auf Holz, darunter zählen wir die Ikone der Drei Heiligen Hierarchen aus dem Jahre 1897 und restauriert 2011mit der Unterstützung der Gemeindemitglieder und des Professors Dorin Handrea. Da befindet sich noch eine mittelgroße Ikone vom selben Anton Serafim, die auch 2011 restauriert wurde. Die anderen Meisterwerke sind im Kloster Caldarusani zu finden. Bei der Restauration dieser Ikonen haben auch die Familie des Ingineurs Eugen beigetragen, Nora Vintila mit ihrer Tochter haben Geld gespendet für die Realisierung der Malerei, die Jesus Christus als Richter darstellt und die sich oberhalb der rechten Kirchenbank befindet. Familie Mihail Mircea und andere haben auch eine Spende gegeben und somit zur Realisierung der Ikone des Heiligen Michael mitgewirkt. Die Malerei ist 1981 gewaschen und dann 2001 restauriert worden. Die Malerei im Inneren der Kirche ist neoklassisch, mit okzidentalen Einflüssen und ersetzt die traditionelle Freskomalerei im bisantinischen Stil und erinnert somit an den Stil von Gheorghe Tattarescu.

Wenn man in die Kirche eingeht, so wird man von dem besonderen Bau der Ikonastase überrascht, wobei die drei Register vertikal stehen, Tatsache, die an die Freiheit der russischen Ikonostasen erinnert, bei denen die weiße Farbe die Basisnuance ist und veredelt mit rechten und geschwungenen goldenen Linien. Die drei vertikalen Register und die drei Rossetten auf der westlichen Wand zeigen jedoch den Einfluss des gotischen Stils.

Die prächtigen Ikonen der Ikonastasis wurden zwischen 1912-1915 versilbert, auf Spende einiger reichen Familien aus Bukarest aus der Zeit wie folgt: die Ikonen Jesus Christus und der Gottesmutter von A.E.Gradisteano, Ikone des Heiligen Nikolaus von dem General Mihail Boteanu und seiner Familie Zoe und Misulica 1913, Ikone der Heiligen Kaiser Konstantin und Elena Constantin von C. Tomescu und Paulina am 8. September 1914, Ikone des Heiligen Johannes der Taufer von Ioan und Maria Blanita am 15. August 1912 etc.

Wenn man sich den oberen Teil der Ikonostasis anschaut, so stellt man fest, dass die drei vertikalen Register alle Ikonen umfassen, gemäß der bisantinischen Deutung. Aber deren Veräußerung ist höchstens interessant und einmalig. Wenn im zentralen Register, im oberen Teil, die Ikone der Heiligen Dreifaltigkeit dargestelt ist, die unsere ganze Rettungerfahrung bestimmt, so steht im unteren Teil die Ikone-Das letzte Abendmahl umgeben von den Propheten des alten Testaments, Prophezeiungen, die durch den Herrn Jesus Christus erfüllten und an das euharistisches Lamm erinnert. In den anderen zwei vertikalen Registern findet man die Ikonen, die auf die Lehre und auf die Wunder von Jesus Christus im Land des Versprechens hinweisen. Trotzdem kommen die Heiligen Apostoliker nicht in individuellen Ikonen vor, sondern nur am Spitzbogen der Ikonostasis. Und obwohl sie verbreitet stehen, kann man sie auch zu zweit finden, als sie die Worte Messias sagen: "nur gehend werdet ihr alle Völker kennenlernen und sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen können."Demnach wird durch das originelle Kennzeichen des Malers, die Universalität des Glaubens und die Erfüllung mit dem Heiligen Geist gezeigt. Dank dieser einmaligen Konfiguration der Ikonen in der Ikonostasis, können wir die missionarische Tätigkeit der Geschichte der Errettung im Laufe dieser Jahrtausende erkennen.

Der größte Schatz, im Naos aufbewahrt, auf der linken Seite des heiligen Altars ist die Wunderikone der Heiligen Gottesmutter, die 1815 versilbert wurde, so die darauf mit kirilischen Buchstaben stehende Beischrift: " Diese heilige Ikone ist mit Hilfe der Gottesgläubiger: Lucsandra, Ecaterina, Gheorghe, Kostada 1815 versilbert worden.“Als die dritte Kirche 1847 errichtet wurde, vergoldete man 1852 auch die Wunderikone der Heiligen Gottesmutter. Im Jahre 2011 durch die Spende ein paar besonderen Gläubigen, darunter Mira Lefter, Rodica Maria, Adriana Vasilache, Fam. Dumitrescu Romulus und Magdalena und andere hat man mit der Initiative des Pfarrers Cristian Trandafir die Ikone der Gottesmutter restauriert. Interessant bei dieser Ikone ist, dass sie zwei Malereischichten hat. Bei der in 2011 von Prof. Dorin Handrea hergestellten Restauration der Ikone hat man auch die Gesichter der Engel und des Jesuskindes neu gemalt.

Unter den Patrimoniumikonen aus dem 19. Jh., die sich in der Kirche befinden, erwähnen wir die Ikone Heilandes Jesus Christus von dem Anstreicher Manolache am 16. Juni 1840 gemalt, mit der Spende von Frau Zoita und ihrer Familie, und die 2011 mit der Unterstützung von Dorina Diaconescu restauriert hat. Diese Ikone hat man in die neu skulptierte und mit Goldblättchen geschmückte Ikonostase aufgebracht, die von den Familien Mihai und Bugar Nicoleta- Cristiana gespendet worden ist. Die Ikone der Heiligen Gottesmutter befindet sich vor dem Heiligen Altar und wurde 1840 von dem Anstreicher Radu 1840 gemalt und in einer mit der Heilandes Jesus Christus ähnlichen Ikonostase gestellt, die man mit der Unterstützung von Frau Prof. Nastase Teodora und Lucia 2011herstellte.

Der wichtiste Schatz dieser Kirche ist jedoch der Heilige Tabernakel in dem sich ein Stückchen aus dem Lebensspendenden Holz des Heiligen Kreuzes und Teile der Heiligen Reliquien des Heiligen Johannes der Täufer, des Heiligen Trifon, des Heiligen Gheorghe, des Heiligen Teodor Tiron, des Heiligen Elfterie, des Heiligen Haralambrie und der Heiligen Paraschiva befinden. Dieser Heilige Tabenrnakel aus Silber wurde in den Patriarchalen Werkstätten des Klosters Pasarea von den Nonnen Fanuria und Fevronia hergestellt und vollendet in den Patriarchalen Werkstätten aus Popesti Leordeni. Die Abschleifungsarbeiten dauerten ein paar Monaten und die ganze Arbeit wurde am 12. Sept. 2011, einen Tag vor dem Hochfest der Erhöhung des Heiligen Kreuzes, Namenspatron der Kirche, vollendet. Dabei haben mehrere Gläubigen beigetragen, die das Heilige Kreuz loben wollten. Die Art und Weise wie diese Schätze hier angelangt sind, bleibt noch immer ein Geheimnis, da man noch keine beweiswerte Papiere gefunden hat. Das einzige, was wir wissen, ist, dass sie eine lange Zeit in einen Kragstein im heiligen Altar gesteckt waren, bis der Pfarrer Pavel Maracine nach 1990 sie in einen neuen Baldachin zur Vereherung stellte.

Zwischen den Jahren 1992-1994 hat der Pfarrer Pavel die heiligen Reliquen in Form eines Evangeliumsumschlags dem Patriarchen Teoctist gezeigt, aber da hat man keine geschichtlichen Informationen in dieser Hinsicht gefunden. Bis man neue historischen Quellen und Auffindungen hat, die zeigen sollen wie diese auf rumänisches Land angelangt sind, kann man nur ein paar archeoloische und geschichtliche Annahmen berücksichtigen.

Auf der Rückseite des versilberten Umschlags hat man eine griechische Beschriftung gefunden, die auf "Hegumenos Macarie Dohiaritul – 177..."verweist, was schlussfolgern lässt, dass ein bestimmter Prior des Klosters Dohiariu vom Heiligen Berg Athos sich um die Fertigung des Heiligen Reliquebehältnisses kümmerte und möglicherweise es in der Walachei mitgebracht hatte, wo er mit der Unterstützung des Fürsten, der Bojaren das Kloster Dohiariu restaurierte. Die Form des Buchumschlages ist dadurch erkärbar, dass es so leichter zu tragen war. Das Jahr der Ausarbeitung des Reliquenbehältnis könnte 1770 sein (wobei wir die Ziffer 0 nur aus Vermutung hinzugefügt haben, da an der Stelle ein Loch von einem Nagel war, der das Silber durchdrang). Darauf stehen noch ein paar Buchstaben, die man noch entziffern muss, möglicherweise ist es der Monat gemeint.

Eine andere Möglichkeit wäre, dass dieses Reliquienbehältnis von einem Bojar bezahlt worden ist (als Unterstützung für das Kloster Dohiariu), oder von einem Fürsten sogar für eine bestimmte Kirche, so dass der Prior Macarie es als Danksagung gelassen hatte oder wiederum dass es hier einfach gebracht wurde.

In den häufigen Pilgereisen des Pfarrers Cristian Trandafir zum Heiligen Berg Athos um Informationen über die Reliquien zu finden, hat man da einen Priester gefunden der seine Doktorarbeit in Griechenland verteidigt hat, mit einem Thema bezüglich der Heiligen Reliquien aus dem Heiligen Berg Athos und anderen Heiligen Orten. Dieser war eingeladen, nach Bukarest zu kommen und das Heilige Reliquiennehältnis zu sehen. So hat dieser Priester bei dem Fest des Heiligen Dimitrie aus Basarabi 2010 das Reliquienbehältnis mit viel Aufmerksamkeit untersucht und man konnte mit Sicherheit sagen, dass das Werk Athonit, authentisch und sehr alt war. Die Farbe, die Textur des Holzes und die anderen Aspekte waren dergleichen mit denen man an Heiligen Orten und beim Heiligen Berg Athos findet.

Um den Wert des Heiligen Reliquienbehältnis festzulegen wurden ein paar Juweliere gerufen, um den Wert des Metalls, der Edelsteine und des Werkes zu belegen. Alle die das Heilige Reliquienbehältnis untersucht haben, haben nachgewiesen, dass alles authentisch war und dass auf den beiden Seiten des Umschlages sich Edelsteine und Halbedelsteine sich befanden. Dabei hat man 4 große Saphire, Smaragde, Granate,Rubine, Topase und Perlen gefunden. So konnte man nachvollziehen, dass es unwahrscheinlich war, ein einfaches Stück Holz in so eine wertvolle Verehrung zu stellen.Unter dem versilberten Umschlag, wo sich das Heilige Kreuz befindet, hat man eine, in Miniatur bisantinische Malerei der Heiligen Kaiser Konstantin und Helena sowie zwei Engel, die das heilige Kreuz umgeben, entdeckt. Die Malerei wurde untersucht und restauriert, vom Herrn Prof. Dorin Handrea aufbewahrt, um es in August 2011 in ein neues Reliquienbehältnis zu stellen. Die Malerei ist mit Goldblättchen - wirklich prächtig!

Erwähnenswert ist noch, dass auf der linken Seite des Evangeliums, wo die Heiligen Reliquien sind, sich ein Register befindet, in dem die Heiligen Trifon, Gheorghe, Teodor Tiron, Elefterie, Haralabie und Hl. Paraschevi (von links nach rechts), in der selben herrlichen Art und Weise wie die Heiligen Kaiser gemalt sind.Und oberhalb der Heiligen steht die griechische Beschriftung. Die Heiligen Reliquien hat man auf eine Schafwolldecke gestellt, die dann sehr gut mit Wachs gefestigt hat. Nun steht dieses Evamgeliumsumschlag in dem Neuen Reliquienbehältnis zur Verehrung und zum Nutzen für die Gläubigen.

Historische Daten, gesammelt und bearbeitet vom Pf. Dr. Cristian Trandafir

Aktivitäten im kulturellen und missionarischen Bereich

Aktivitäten im sozialen und wohltätigen Bereich

Unsere Kirche ist an einer Gemeinschaftsarbeit mit dem Kindergarten Nr.1 und Nr.50 beteiligt, wobei man die Möglichkeit hat die Kinder regelmäßig zu beichten, ihnen bestimmte Katechesen zu halten oder offene Stunden an bestimmten Feiertagen zu veranstalten, sowie Ausflüge zu Klöster. Zum Weihnachten und zum Ostern werden kurze Konzerte gehalten. Die Kinder bekommen zu diesen feierlichen Anlässen Geschenke, die Kindergärten werden geheiligt und es werden bestimmte Gottesdienste zum Segnen und Heiligen des Wassers durchgeführt.

Teinahme an der Prävention des Schulabbruches, ein Programm eingeweiht von der rumänischen Patriarchie unter Mitarbeit mit dem Schulministerium, bei dem die Kinder vom Pf. Dr. Marius Zamfira betreut und unterstützt sind. Im Rahmen dieses Programms haben die Kinder die Möglichkeit an die Kirche näher zu kommen und sie altersgemäß zu verstehen.

Betreuung von alten Menschen, indem die Pfarrer die Alten regelmäßig besuchen, ihnen helfen und sie mit materiellen Mitteln unterstützen.

Beim Hochfest der Erhöhung des Heiligen Kreuzes, am 13.-14. September und am 1. Januar beim Fest des Namenspatrons der Kirche werden Pakete verteilt oder eine Mahlzeit angeboten.

Öffnungszeiten der Kirche zum Heiligen Kreuz und des Heiligen Vasile - Victoria

Montag- geöffnet zwischen 8:00-19:00

Dienstag- geöffnet zwischen 8:00-19:00

Mittwoch - geöffnet zwischen 8:00-19:00

Donnerstag - geöffnet zwischen 8:00-19:00

Freitag- geöffnet zwischen 8:00-19:00

Samstag - geöffnet zwischen 8:00-19:00:

Sonntag – geöffnet zwischen

Jeden Morgen wird ein Gebet "Acatist" eines Heiligen gesprochen, dessen Reliquien sich in der Kirche befinden oder eines Heiligen, danach liest man die Gebete und die Fürbitten, die von den Gläubigen eingereicht wurden.

Die Beichten hält man in allen Fastenzeiten aber auch auf Forderungen der Gläubigen entsprechend deren Bedürfnissen und Nutzen.

Der vorgelegte Zeitplan dient nur zur Information und kann sich in Anbetracht verschiedener Feste während des Jahres ändern.

Diener des Heiligen Altars in dieser Kirche:

Prominente Persönlichkeiten, die in der Nähe der Kirche zum Heiligen Kreuz und des Heiligen Vasile gewohnt haben:

Prominente Persönlichkeiten, die in der Nähe der Kirche leben:

Die Heiligen Reliquien der Kirche - Verehrungen

Sf. Trifon ( 1. Februar), Sf. Haralambie (10. Februar), Sf. Teodor Tiron ( 17. Februar), Sf. Gheorghe (23. April), Sf. Mc.Paraschevi ( 26. Juli), Sf. Elefterie (15. Dezember), Sf. Ioan Botezatorul (geehrt und gepriesen am 7. Januar, 24. Juni, 29. August), und ein Teil aus dem Heiligen Kreuz, an dem Jesus Christus den Opfertod starb (Verehrungen: 3. Sonntag Duminica in der Großen Fastenzeit, 7. Mai, 1. August, 11. September und 13-14 September)

Anschrift

Calea Victoriei 198, sector 1, Bucuresti (vis-à-vis de Muzeul George Enescu)

Telefon : 004 0726.68.96.96 / 004 0762.73.77.44

Tel/Fax: 004. 021.21.25.181

Wenn Sie die sozialen und philantropischen Tätigkeiten der Kirche unterstützen möchten, so steht Ihnen folgende Kontonummer zur Verfügung:

Kontonummer: RO74RNCB0072049696610001 –B.C.R, Filiale Sektor 1, Bukarest.

Fiskalkode: 11831790

Kirche Sfântul Vasile-Victoria - Calea Victoriei, nr. 198, Sektor 1, Bukarest.

2017 - Biserica Sfintei Cruci si a Sfantului Vasile cel Mare - Victoria, Bucuresti